Mareike Dittmer ist als Autorin, Kuratorin und Herausgeberin disziplinübergreifend tätig, mit besonderem Interesse an der Entwicklung neuer Formate für künstlerische und diskursive Programme sowie an der Förderung von Teilhabe und öffentlichem Engagement. Seit 2024 ist sie Kuratorin des Autor*innen-Residenzprogramms TEMPORARS SUSCH am Muzeum Susch. Seit 2025 verantwortet sie die künstlerische Leitung des öffentlichen Kunstprogramms REFLECTION und des Sommerlabors ALP, beide getragen von der Kulturstiftung St. Moritz. Darüber hinaus ist sie Co-Vorsitzende von The Futurological Congress 2015–2030 (gemeinsam mit Julieta Aranda).
Sie hat zahlreiche Programme konzipiert sowie Kooperationen, Publikationen und Organisationen geleitet – unter anderem als Director of Public Engagement der TBA21–Academy und von TBA21 Thyssen-Bornemisza Contemporary (2020–2024), als Direktorin der Art Stations Foundation CH (2018–2020) und Vorsitzende von Disputaziuns Susch (2017–2019), in verschiedenen Position beim frieze Magazin (1999–2017), zuletzt als Associate Publisher frieze sowie als Co-Publisherin von frieze d/e. Von 2019 bis 2025 war sie Dozentin im BA-Studiengang Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Zu ihren jüngsten Buchprojekten zählen Muzeum Susch: Alpine Laboratory (2025) sowie Temporars Susch 2025 & The The Exemplary Syllabus Collection Part 1. Sie lebt und arbeitet im Engadin in der Schweiz sowie in Berlin, Deutschland.