Acziun Susch › Co-productions & Residencies › Maria Zimpel 'WATERDANCES/ YES POEMS' (2. Teil)

Maria Zimpel

2 – 17 Mai 2021

Acziun Susch begrüßt erneut Maria Zimpel mit ihrem Projekt WATERDANCES/YES POEMS im Dialog mit dem Filmemacher Claudio von Planta.

Maria Zimpel Recherchearbeiten für "Waterdances/Yes poems", Bildnachweis: Claudio von Planta
Maria Zimpel Recherchearbeiten für "Waterdances/Yes poems", Bildnachweis: Claudio von Planta



Nach ihren Erkundungen im Februar und vor den Dreharbeiten im Sommer recherchiert Maria weiter an Bewegungsmaterial, das in den geplanten Film einfließen wird.

WATERDANCES/YES POEMS ist ein intermediales choreographisches Projekt, das sich dem Prozess der Naturverkörperung und der Erforschung der Idee eines Körpers als Sender widmet. Es wird den ersten Teil einer Serie von kurzen choreographischen Videos bilden, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern realisiert werden.

Maria Zimpel Recherchearbeiten für "Waterdances/Yes poems", Bildnachweis: Claudio von Planta
Maria Zimpel Recherchearbeiten für "Waterdances/Yes poems", Bildnachweis: Claudio von Planta

Maria Zimpel kreiert ihre eigene Tanzsprache und modulare choreografische Strukturen, die auf semi-repetitiven Bewegungsmustern basieren. Sie studierte Tanz und Choreographie am HZT der Universität der Künste in Berlin und Kulturwissenschaften an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Autorin diverser Einzel- und Gemeinschaftsprojekte und ihre Arbeiten wurden bereits in diversen Ländern, gezeigt. Sie hat als Tänzerin u.a. mit Rosalind Crisp, Isabelle Schad, Kat Valastur, Deufert&Plischke gearbeitet. Ihre Choreographie Noish ~ wurde 2016 bei Aerowaves20 und der Polnischen Tanzplattform 2017 ausgezeichnet. 2009 war sie Empfängerin des DanceWeb-Stipendiums. Während der Spielzeit 19/20 ist sie Residenzchoreographin bei K3, wo sie Space Gives Place (UA: Oktober 2020, K3/Kampnagel) entwickelt. Ausgehend von Theorien aus der Quantenphysik nähert sie sich einem erweiterten Raumbegriff, der die Idee des Ortes als tanzbasiertes Ereignis durch Bewegung und den Dialog zwischen Musik, Licht, Raum und Tanzkunst erforscht. Assamblage 2020 ist ein fortlaufendes choreografisches Projekt, in dem der kreative Prozess des Tanz- und Choreografie-Machens selbst zum Thema und performativen Material wird (UA: Januar 2020, K3/Kampangel). In Body and Fiction (UA: 2018, CSW Schloss Ujazdowski in Warschau) erlaubte die Fiktion der Choreografin auf verschiedene Weise, Fragen nach den Grenzen des Körpers zu stellen. Lebt und arbeitet in Hamburg.

www.mariazimpel.pl